Einmal Mäuschen spielen bei Hubert

Ich würde mir ja zu gerne mal die Logfiles der verschiedenen Burda-Angebote im Netz angucken. Was glaubt der Herr Burda wohl, wer überhaupt in seine Netzgazetten schaut, wenn er nicht grade von Suchmaschinen (vulgo: Google) dort hingeführt wird? Das Internet ist ein Geben und Nehmen. Aber wer den ganzen Tag mit Jammern verbringt, wird das halt nie verstehen. Grade die Verlage sollten es kapieren, haben sie doch jahrelang versucht, sich mit proprietären e-Paper-Lösungen von der Umwelt abzuschotten. Und was hat es ihnen gebracht? Nix, weil das Internet eben anders tickt als der Briefkasten, in dem morgens meine Zeitung liegt. Jetzt soll’s Berlin oder die EU richten. Und dafür wird getrommelt, dass einem nichts mehr peinlich ist.

(Edit: Noch ein Beitrag zum Denkfehler)

3 Antworten zu „Einmal Mäuschen spielen bei Hubert“

  1. Brandy sagt:

    Noch’n Link dazu
    http://carta.info/11105/burda-leistungsschutzrecht/

  2. jodelkoenig sagt:

    Vielleicht sollte man Herrn Burda einfach den Hinweis geben, dass eine simple robot.txt Datei auf seinen Servern Google aussperrt und er nicht mehr aufgelistet wird.

    Und der Held vom deutschen Journalistenverband bringt es nun auch noch fertig in das gleiche Horn zu blasen.

    Liebe Onlineredaktionen. Ich habe keinerlei Interesse an „dpa-Meldungen“ die auf sämtlichen Internetangeboten vervielfältigt werden. Dazu brauche ich nicht mal Google. Lese ich eine, kenne ich alle.

    Ich bin ein zahlender Online-Abonnent. Ich zahle für Inhalte, die journalistisch aufbereitet worden sind.

    Ich zahle aber nicht für Inhalte, die so banal sind, dass sie mich eigentlich nicht interessieren würden. Ob Gina-Lisa bei Pro7 eine Soap bekommt, Frau Merkel zum 1800. Mal erwähnt, dass man die Probleme nur gemeinsam lösen kann oder Boris seine Hochzeit vermarket. Nehme ich mit, wenn es mir geboten wird, aber es interessiert mich nicht die Bohne.

    Das ist übrigens auch ein Grund, warum ich mir keine Offline-Zeitschriften mehr kaufe. Hochwertiger Journalismus findet schon seit Jahren nicht mehr statt. Und das hat weder was mit Google noch mit dem Internet zu tun.

  3. Brandy sagt:

    Das alles ist ja umso erstaunlicher, als sich gerade Hubert Burda jahrelang als Internet-Versteher darstellte und mit seinen Digital Lifestyle Days auch einigen Bloggern zu dem einen oder anderen Schnittchen am kalten Buffet verhalf…

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